Himbeere - Cassis: echte Beerenpower für Euch entdeckt







Heute ist es endlich so weit, ich darf Euch den ersten Tee 4 U - Tipp von Mathias präsentieren. Geplant ist, Euch in regelmäßigen Abständen Tee-Empfehlungen auszusprechen.  Dabei habe ich mir Unterstützung von meinem Besten Mathias geholt, der mit Euch auf Tee-Entdeckungstour gehen wird.




Teeart:
Früchtetee


Zutaten:
Hibiskus, Äpfel, süße Brombeerblätter, Hagebutten, Orangenschalen, Aroma (Himbeere, Cassis), Holunderbeeren, Himbeeren, schwarze Johannisbeeren

Ziehzeit & Temperatur:
Diese Teeprobe reicht für 1 Tasse und wird mit heißem Wasser übergossen.
Der Tee mindestens 5- 8 Minuten ziehen lassen.
Mein Fazit:
Beerenpower für die Geschmacksnerven. Mit dieser Teesorte erlebt man ein vollen Beerengeschmack. Starker Aroma und der kräftige Geschmack, belebt den Teegenuß in vollen Zügen. Für die süßlichere Note ist Kandis nicht weg zu denken. Nur beachten Sie, dass eine zu lange Ziehzeit, den Tee stärker vom Geschmack werden lässt.
Probieren?:
Diese Sorte gibt es im in diverse Lebensmittel- und Drogeriemärkten.
(Probiert bei  6 Minuten Ziehzeit)




Die Punkte: "Teeart, Zutaten, Ziehzeit & Temperatur" entnehme ich von der Verpackung, bzw. Frage im Fachgeschäft
nach. In dem Punkt "Mein Fazit" beschreibe ich meine persönliche Meinung zu dem Tee den ich selbstverständlich vorher probiert habe.

Lost Places - Johannes Groschupf




Erscheinungsdatum:  1 November 2013
ISBN:  978-3841502482
Autor : Johannes Groschupf
Format: Broschur/ 12,99
Seiten: 250
Zielgruppe: ab 14 Jahre






Sie sind wie Katzen in der Nacht: Chris, Moe , Steven, Kaya und Lennart. Im nächtlichen Berlin erkunden die Freunde lost places - verfallene Krankenhäuser, stillgelegte Fabriken, leer stehende Häuser. Doch die verlassenen Gebäude bergen nicht nur Charme, sondern auch Schrecken, Als die Freunde in einem heruntergekommenen Haus eine Leiche entdecken und vermuten, das die Motorradgang Banditos dahintersteckt, wird es richtig gefährlich...
(© Oetinger Verlag)


 Vor allem das düstere und unheilvoll versprechende Cover hat mich dazu bewogen, das Buch zu lesen. Ich fand es für ein Jugendbuch wahnsinnig düster gehalten was aber umso mehr die Neugier auf den Inhalt in mir geweckt hat. Ebenso wie das Cover konnte das Buch inhaltlich auf nahezu ganzer Linie überzeugen. Von der ersten bis zur letzten Seite ist das Buch atmosphärisch dicht geschrieben und der Autor schafft es den Spannungsbogen bis zur letzten Seite aufrecht zu erhalten. Die Beschreibung der Gebäude überzeugt durch Lebhaftig- und Bildhaftigkeit. Man hat als Leser das Gefühl direkt neben den Jugendlichen  zu gehen, und sie auf Ihren Erkundungstouren durch die verlassenen Gebäuden Berlins zu begleiten. Besonders ansprechend fand ich im Hinblick auf die Zielgruppe die häufige und durchaus angebrachte Verwendung der Jugendsprache. Dadurch wirken Lennart und seine Freunde authentisch und es ergibt sich ein hohes Idendifikationspotential für die Zielgruppe der 14 bis 17 Jährigen. Bei einer Ihrer Erkundungstouren finden die 5 Jugendlichen nicht nur eine Leiche,sondern auch Drogen, die Lennart an sich nimmt. Was bisher als Zeitvertreib für die Jugendlichen diente wird plötzlich tödlicher Ernst, denn die Drogen gehören den Bandidos. Der Hauptfokus liegt auf den beiden Charakteren Lennart und Moe.  Im Laufe des Buches erfährt Lennart , aus dessem Blickwinkel die Geschichte erzählt wird, eine beachtliche Wandlung: Er wird reifer und willenstärker und sieht seine begangenen Fehler nicht nur ein, sondern zieht aus Ihnen letztendlich seine Konsequenzen. Zwischen ihm und Moe entwickelt sich eine zarte und vorsichtige Liebesgeschichte, die allerdings im Hintergrund steht, und den Fokus nicht von dem Vordergründigen Thema der "Lost Places" lenkt. Die Handlung bietet alles was ein spannender Jugend-Thriller vorweisen muss: atmosphärisch dicht,  Spannung von der ersten bis zur letzten Seite, sowie glaubwürdige Charaktere und eine realistische Sprache. Zudem schafft es Johannes Groschupf  ,die Thematik des Drogenmissbrauches auffällig unauffällig zu thematisieren. Er verzichtet gänzlich auf den moralischen Zeigefinger und verwebt die Thematik geschickt mit der Handlung.
Mein einziger Kritikpunkt: mit 250 Seiten war das Buch leider viel zu schnell ausgelesen, hier hätte ich mir noch etwas mehr Lesestoff in Form von weiteren Seiten gewünscht. Mein Fazit: Ein fesselnder Jugendthriller, der auch Erwachsene Leser in den Bann ziehen dürfte.




Johannes Groschupf, 193 in Barunschweig geboren studierte zunächst Germanistik, Publizistik und Amerikanistik. Gegenwärtig lebt er in berlin und schreibt als freier Journalist für DIE ZEIT, die FAZ, den tagesspiegel, die Berliner Zeitung u.a. . Er veröffentlichte bereits 2 Erwachsenen_Romane und erhielt 1999 den Robert-Geisendörfer-Preis für das NDR-Feature „Der Absturz“.



Pinktober 2014



Auch dieses Jahr möchte ich den Oktober nicht vergehen lassen, ohne Euch wieder auf den Pinktober aufmerksam zu machen. 
Der Ursprung des Pinktobers finden wir in den U.S.A.. Dort wurde einst der Oktober zum „Breast Cancer Awareness Month“ ernannt, um das Bewusstsein für Brustkrebs zu steigern. Daraus ist schließlich die Pinktober-Bewegung entstanden, an der Privatleute, Unternehmen und Sportvereine teilnehmen. Sie alle tragen Pink um ein Zeichen im Kampf gegen den Brustkrebs zu setzen.
Eines der bekanntesten Unternehmen hierbei ist das Hard Rock Cafe. Weltweit startet das Unternehmen jedes Jahr im Oktober die Pinktober-Kampagne.Die Designer der Hard Rock Cafe -Kette haben eine spezielle und limitierte Kollektion an T-Shirts und Accessoires entworfen, die nur im Oktober in den Hard Rock Cafes zu kaufen ist. In Deutschland geht ein Teil der Erlöse aus dem Verkauf  an Brustkrebs Deutschland e.V. 

Vor allem das T-Shirt der diesesjährigen Pinktober-Kollektion gefällt mir gut. In einem kräftigen Blauton als Hintergrund kommt das Pink der Aktion richtig gut zu Geltung.
 Allein in den letzten drei Jahren konnten über 62.000 Euro von den deutschen Cafes an die Brustkrebs Deutschland e.V. gespendet werden. 

Und was trage ich dazu bei?
Wie jedes Jahr seit 3 Jahren trage ich auf Arbeit meine Pink-Ribbon-Schleife und habe mir wie im Vorjahr beim Spiel der Kölner Haie, gegen eine kleine Spende ein Armband gekauft. So versuche ich in kleinem Kreis die Aufmerksamkeit auf dieses wichtige Thema zu lenken.



Meine Bitte an Euch:
Jede einzelne Frau sollte sich bewusst darüber sein, wie wichtig es ist regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung zu gehen. Und auch Ihr solltet die angebotenen Untersuchungen zur Früherkennung nutzen . 

Genauso wichtig, wenn nicht sogar noch wichtiger ist es allerdings , dass Ihr regelmäßig , 1x im Monat ,Eure Brust selber abtastet. Wenn Ihr Euch unsicher seit, fragt Euren Frauenarzt . Enn tolles Video zu dem Thema habe ich bei Youtube von JeLoveRocks entdeckt.


DVD - Tipp - Das Schicksal ist ein mieser Verräter










Seitdem bekannt wurde,dass John Greens Bestseller "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" verfilmt wird, war für mich klar "Den Film musst du sehen". Schon das Buch konnte mich letztes Jahr (Rezension) so begeistern, dass es inzwischen zu meinen persönlichen "Top-Ten" zählt. Leider fand sich dieses Jahr im Sommer Niemand, der mit mir ins Kino gehen wollte. Die unbezwingbare Herausforderung für mich bestand vor allem darin, meinen Mitmenschen, das leider immer noch Klischee behaftete Thema Krebs näher zu bringen. So musste ich also auf den langersehnten DVD-Release warten und habe mir die Blu-Ray noch am Veröffentlichungs-Tag, letzte Woche, gekauft.



Und heute war es dann endlich so weit; eingekuschelt auf dem Sofa zwischen Kissen und Kuscheldecke konnte ich knappe 2 Stunden diese in jeglicher Hinsicht gelungene Buchverfilmung genießen.

Genau wie das Buch, erlebte ich an diesem Nachmittag eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Lustige wechselten teilweise im Minutentakt mit tieftraurigen Momenten. Hazel und Gus wollen alles andere, als auf ihre tödliche Krankheit reduziert werden.Ebenso wie das Buch, ist der Film ein einziger Tribut an die Freude des Lebens, ohne jedoch dabei außer Acht zu lassen, dass diese glücklichen Momente nicht ewig währen und für den ein oder anderen leider von viel zu kurzer Dauer sind.  Die Verfilmung des Buches ist dem Regisseur meiner Meinung nach wunderbar gelungen. Vor allem die beiden Hauptdarsteller überzeugen durch ihre Authentizität und Leichtigkeit und führen den Zuschauer durch die romantische und lebensbejahende Geschichte zweier verliebter Menschen, ohne dabei auch nur an einer einzigen Stelle kitschig zu wirken. Genau wie das Buch, hat mich der Film zum lachen und zum weinen gebracht ,und tief bewegt und berührt. 
Mein DVD-Tipp für kommende Herbst-Abende, oder als Geschenk unter dem Christbaum.

Wenn Ihr Neugierig geworden seid, dann ist hier  noch der Trailer für Euch:


Einen schönen Sonntag-Abend,


Die Liste der vergessenen Wünsche - Robin Gold



Erscheinungsdatum:  8 Oktober 2013
ISBN:  978-3764504846
Autor : Robin Gold
VerlagBlanvalet
Format: Broschur/ 14,99
Seiten: 352
Zielgruppe: Leserinnen ab 16




"Früher war alles einfacher. Abschiede zum Beispiel. Als die achtjährige Clara Black – in einem schwarzen Badeanzug – ihren Kater »Schweinebraten« beerdigte, ahnte sie nicht, dass das Leben noch einen viel größeren Verlust für sie bereithalten würde: Jahre später stirbt ihr Verlobter kurz vor der Hochzeit. Es bricht Claras Herz. Doch dann findet sie eine alte Liste mit ihren Kindheitswünschen, die vor ihrem 35. Geburtstag in Erfüllung gehen sollten. Ganz unverhofft wird die Liste zu Claras Rettungsanker – und zum Weg zurück ins Glück …"

Als ich das Buch das erste man in den Händen hielt, habe ich unwillkürlich an "P.S. Ich liebe Dich" von Cecilia Ahern  denken müssen. Angetan war ich vor allem von der völlig im Gegensatz zueinander stehenden Covergestaltung, die in den  pastelligen Tönen  durchweg Positives ausstrahlt,  und dem Thema des Buches. Vom Schreibstil und der Gestaltung der Charaktere war das Buch zwar keine Überraschung , da beides  eher einfach , locker und unterhaltsam gehalten  und in die gleichen Kategorien wie die Bücher von Cecilia Ahern einzuordnen ist . Dennoch konnte mich das Buch überzeugen. Gerade wegen des einfachen Schreibstils findet man sehr leicht in die Geschichte hinein und kann sehr gut für einen oder zwei Nachmittage abschalten. Besonders beeindruckt hat mich allerdings die Tatsache,dass mir das Buch vor Augen geführt hat, wie schnell das Leben vorbei sein kann, und wie kurz die gemeinsame Zeit mit Menschen ist, die einen ein Stück des Lebensweges begleiten. Jeder von uns hat große und kleine Wünsche. Manche sind mit wenig Aufwand zu erfüllen, andere hingegen bedürfen einer längeren Planungsphase. Dennoch spiegeln unsere Wünsche das innerste von uns selbst wieder, und gerade deswegen ist es so wichtig sie nicht auf die lange Bank zu schieben, sondern sie uns zu erfüllen. Das Buch steckt voller Witz und Humor. Viele Kritker im Internet haben das Buch als kitschig und vorhersehbar betitelt. Für mich darf es allerdings zur Abwechslung auch gerne mal ein eben solches Buch sein. Nicht immer muss es ein Buch mit Tiefgang und anspruchsvoller Sprache für mich sein. Manchmal möchte Mann(oder in diesem Fall Frau) einfach nur abschalten, und dafür ist Robin Golds Buch genau das Richtige.
Die Tatsache, dass die Protagonistin Clara sich zum Ziel setzt bis zu Ihrem 35 Geburtstag die komplette Liste aus Kindheitstagen abzuarbeiten sorgt außerdem für die entsprechende Portion Spannung,denn immerhin hat sie dafür nur noch 8 Monate Zeit.  Ein Lesenswertes Buch, mit einer hervorragenden Kombination aus traurig und schöner Geschichte. Wer neugierig geworden ist, ob es Clara gelingt mit Hilfe der Liste Ihren Weg zurück ins Glück zu finden sollte nicht lange warten und sich zu seinem Buchhändler des Vertrauens auf machen.










Robin Gold, 1974 in Illinois  geboren, arbeitet zunächst beim Film, bevor Sie sich Ihren lange gehegten Film , als Schriftstellerin zu arbeiten, erfüllte. Schon im Kindheitsalter verfasste sie kleine Geschichten und Gedichte. Kurz vor Ihrem 30. Geburtstag begriff sie, das Sie Ihre Erfüllung nur findet, wenn Sie sich dem Schreiben widmet. Heute lebt Sie mir Ihrem Ehemann und Ihrem Sohn in Chicago und schreibt an Ihrem nächsten Roman.

Ein perfekter Start in den Sonntag




Hallo meine Lieben,

endlich haben wir Sonntag.
Der Tag in der Woche, auf den ich mich am meisten freue. Diejenigen unter Euch, die ebenfalls Samstags arbeiten müssen, werden meine Freude über den heutigen Tag verstehen.
Für mich gehört zu einem perfekten Start in den Sonntag nicht viel,wie Ihr sehen könnt:



Eine Tasse Tee, ein frisch zubereiteter Obstsalat und etwas zum Schmöckern. 
Heute habe ich mir ausnahmsweise mal kein Buch gegriffen, sondern die aktuelle Ausgabe der "Women`s Health". Die Zeitschrift habe ich während meines Urlaubs im September entdeckt, als ich am Flughafen auf der Suche nach Lesestoff für den Flug gewesen bin. Vor allem die ausgewogene Mischung der Themen "Fitness" , "Fashion" und "Beauty" spricht mich an. 
Und während ich mich durch die neuesten Themen lese, lasse ich mir meinen Obstsalat mit Banane, Apfel, Birne und Granatapfel schmecken.

So starte ich ganz entspannt in den Sonntag, bevor es Morgen wieder mit einer neuen Arbeitswoche losgeht.

Wie sieht Euer Start Up in den Sonntag aus? 


Das Küstengrab - Eric Berg



Erscheinungsdatum:  22 September 2014
ISBN:  978-3809026417
Autor : Eric Berg
Verlag: Limes Verlag
Format: Broschur/ 14,99
Seiten: 416
Zielgruppe: Krimi-Leser ab 16




Vor 23 Jahren hat Lea Ihre Heimat Deutschland, und die Insel Poel auf der Sie aufgewachsen ist, verlassen. Seitdem ist Sie kein einziges Mal zu Besuch gewesen. Als sie auf die Insel und in Ihr Heimatdorf zurückkehrt endet Ihr Besuch mit einem tragischen Unfall: Bei einem schweren Verkehrsunfall kommt Leas Schwester ums Leben. Sie selbst überlebt nur knapp und schwer verletzt. Doch das schlimmste: seitdem Unfall leidet Lea an Amnesie. 4 Monate nach dem tragischen Unfall kehrt Lea, entgegen dem Rat Ihrer Ärztin,auf die Insel zurück. Sie  möchte herausfinden, warum sie damals auf die Insel kam und wie es zu dem schrecklichen Unfall kommen konnte. Da sie keinerlei Erinnerungen mehr an Ihren Besuch 4 Monate zuvor hat, ist sie auf die Hilfe Ihrer ehemaligen Jugendfreunde angewiesen, denen es in den letzten 23 Jahren unterschiedlicher nicht hätte ergehen können. Doch schon bald wird Lea klar, dass sie alle etwas vor Ihr verheimlichen und sie muss sich die Frage stellen, ob der Unfall entgegen Ihrer bisherigen Vermutung vielleicht gar kein Unfall gewesen ist.
Im Mittelpunkt von Eric Bergs neuestem Kriminalroman steht  Lea, die nach 23 Jahren Abwesenheit wieder in Ihrer Heimat , einem kleinen Fischerdorf auf der Insel Poel angekommen ist.  Als besonders reizvoll beim lesen empfand ich die verschiedenen Erzähl-Perspektiven. Zum einen erfahren wir Leas Emotionen und Gedanken nach dem Unfall aus der Ich-Perskeptive. Allein die Vorstellung nach einem Unfall mit einer Amnesie zu erwachen verursachte mir Gänsehaut, und immer wieder habe ich versucht mich in Leas Lage zu versetzen. Gelungen ist mir dies allerdings nicht, da ich die Vorstellung ohne jegliche Erinnerungen und nur mit Hilfe anderer Personen meine Vergangenheit erahnen zu können zu grauenhaft erschien. Zwischendurch erfährt der Leser in Rückblenden, und aus Sicht von Leas Schwester Sabine, was sich 4 Monate zuvor, kurz  vor dem  tragischen Unfall, ereignet hat. Als Leser hatte man dabei das Gefühl immer mehr auf eine nahende Katastrophe zuzusteuern. Ich konnte das Buch zeitweise gar nicht mehr aus den Händen legen. Auch die anfängliche undurchschaubare Beziehung zwischen den Schwestern Lea und Sabina wird so nach und nach klarer. 

Eric Berg hat einen atmosphärisch dichten Roman geschrieben, der alles andere als ein typischer Kriminalroman ist. Vor allem  die Wahl einer Insel als Schauplatz der Handlung hat mir gut gefallen, und zu der düsteren, abgeschiedenen  Atmosphäre des Buches beigetragen, die somit völlig im Einklang mit dem Genre des Kriminalromanes steht.

Die Anzahl der beteiligten Personen ist zwar überschaubar, allerdings ist die Zeichnung der Personen dem Autor meiner Meinung nach sehr gut gelungen. Sie zeichnen sich durch Autentizität und Vielschichtigkeit aus .Die  menschlichen Schwächen, die nahezu jeder von Ihnen besitzt lassen sie zu dem Real und Glaubhaft wirken. Die Hauptfigur Lea hingegen wirkte von Anfang an Rätselhaft und teilweise naiv auf mich, was allerdings der Tatsache geschuldet sein dürfte,dass sie ebenso wie der Leser zunächst völlig Ahnungslos an den Geschehnissen teilnimmt. Erst nach und nach lichten sich sowohl für sie, als auch für die Leser die Nebel , die nicht nur über der Insel Poel, sondern auch über den lange zurückliegenden Geschehnissen vor 23 Jahren  hängen.

Als einzigen Kritikpunkt muss ich den Ausgang des Romanes anführen . Dieser war für mich zum einen vorhersehbar, und zum anderen sehr abrupt,so dass ich mir anschließend die Frage stellte "Das soll es schon gewesen sein?". 
Trotzdem hat mir das Lesen dieses Kriminalromanes sehr viel Freude gemacht, und ich kann das Buch jedem Leser von Krimis nur empfehlen. Durch die einzigartige  Atmosphäre würde ich das Buch als richtige Lektüre für den kommenden Lese-Herbst bezeichnen.



 






Eric Berg,1966 im Taunus geboren gehört spätestens seit seinem Erfolg mit "Das Nebelhaus" zu einem der bekanntesten Schriftstellern, den  unser Land zu bieten hat. Sein erstes Buch erschien jedoch bereits 2002 : "Schwule Schurken"- eine Sammlung historischer Persönlichkeiten, die Eric Walz (so der Name des Mannes hinter dem Pseudonym Eric Berg)in Zusammenhang mit Homosexualität bringt. Mit seinem Debütroman "Die Herrin der Päpste" hatte er auf Anhieb Erfolg. Seine letzten 2 Kriminalromane "Das Nebelhaus" und "Das Küstengrab veröffentlichte er unter dem Pseudonym "Eric Berg".

Die Glücksbäckerei - Das magische Rezeptbuch Kathryn Littlewood



Erscheinungsdatum: 1. März 2013
ISBN:  978-3596854844
Autor : Kathryn Littlewood
VerlagFischer KJB
Format: Hardcover/ 14,99
Seiten: 352
Zielgruppe: Mädchen ab 10




In der Glücksbäckerei der Familie Glyck geht es alles andere als normal zu: Ihre Muffins, Kuchen und Plätzchen schmecken nicht nur ausgezeichnet, sondern verzaubern die Bewohner der kleinen Stadt Calamity-Falls im wahrsten Sinne des Wortes. So backen die Eltern der jungen Rose nicht nur Liebesmuffins und Wahrheitsplätzchen, sondern sind auch stets darum bemüht das Familiengeheimnis um das geheime Rezeptbuch zu wahren. Nicht mal Ihre eigenen Kinder lässt das Ehepaar Glyck auch nur einen Blick in das Buch werfen. Doch plötzlich werden ihre magischen Dienste in der Nachbarstadt gebraucht und sie müssen die Verantwortung der Bäckerei in die Hände in Ihrer Kinder geben.Schon bald bricht das pure Chaos in der Kleinstadt aus. Nun kann Ihnen nur noch die geheimnisvolle Tante Lilly helfen, die unangekündigt in der Bäckerei auftaucht. Ist Sie die letze Rettung für die Glyck-Kinder, die inzwischen mit Ihren Backkünsten die halbe Stadt auf den Kopf gestellt haben? Und wie sollen Sie das Geschehene vor Ihren Eltern verbergen?



Als fleißige Hobbybäckerin, stand "Die Glücksbäckerei" , wenn auch ein Kinderbuch, schon längere Zeit auf meinem Wunschzettel. Nicht nur inhaltlich hat mich das Kinderbuch auf Anhieb angesprochen, sondern als ich es vor kurzem das erste mal in den Händen hielt, war ich auch von der Haptik sehr angetan. Ein glitzerndes , in Pastelltönen gehaltenen Buch lässt auch in älteren weibliche Lesern das Bücherherz höher schlagen. Die Handlung wird aus Roses Perspektive beschrieben, eine sympathische Figur, die vor allem mit mangelnden Selbstwertgefühl zu kämpfen hat und unbedingt die Fähigkeiten Ihrer Eltern erlernen möchte. Da sie als einzige Ihrer Geschwister keine besondere Gabe besitzt ist dies Ihrem Selbstvertrauen nicht zuträglich.  In Ihrem jungen Alter stellt sie sich zudem die Frage ,ob sie für den Rest Ihres Lebens in Calamity-Falls als Bäckerin leben möchte, oder den Schritt in die Welt wagen soll, und alles Bekannte hinter sich lassen soll. Durch die Sorgen und Ängste Roses die während der Geschehnisse immer wieder in den Mittelpunkt rücken, stellt sie für die Zielgruppe eine glaubwürdige Identifikationsfigur da. Und auch die ersten zaghaften Schwärmerein für das andere  Geschlechtes dürften gleichaltrigen Leserinnen nicht unbekannt sein. Die Sprache ist schnörkellos, und entspricht der Zielgruppe. Einer so wunderbaren, zauberhaften Geschichte, wie sie Kathryn Littlewood hier geschaffen hat, bedarf es allerdings auch keinerlei sprachlichen Besonderheiten, um es aus der Masse der Kinderbücher hervorstechen zu lassen. Die Geschwister der Familie Glyck hat sie lebhaft und realistisch gestaltet, und für mit Kinder typischen Eigenschaften, wie Neugier, Verspieltheit,Witz und einer großen Portion Spaß und Flausen versehen.
Da die einzelnen Kapitel nicht allzu lang gefasst sind, eignet sich das Buch sowohl zum selber lesen, kann aber meiner Meinung nach auch schon jüngeren Kindern ab 8 vorgelesen werden. Ein tolles Buch auch für Geschwister, da Themen, wie Neid, Eifersucht, aber auch Zusammenhalt und Familiensinn thematisiert werden.
Am Ende wartet auf die Leser eine Überraschung, denn die Geschichte findet mit der Heimkehr der Eltern kein Ende,sondern lässt die Familie Glyck und auch die Leser mit einigen Rätseln und den perfekten Start in eine Fortsetzung zurück.

Mein Fazit: Ein zauberhaftes Buch für Groß und Klein mit einer Handvoll sympathischer Figuren und einer großen Portion an Spannung, Witz und Tiefgang,
Eine klare Leseempfehlung von mir.

 




Kathryn Littlewood ist Schriftstellerin, Schauspielerin und Comedian. Sie lebt zwar in New York, ist allerdings häufiger auch in Los Angeles. Nach eigenen Angaben, isst sie zwar für Ihr Leben gerne Kuchen, selber gelungen ist Ihr ein solcher allerdings nicht. 


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